Negotiating Tradition – The pragmatics of international deliberations on Cultural Property

Communicative interactions in international negotiations on cultural property not only provide information about the emergence and proliferation of arguments, rhetorics, and registers, but also permit valuable insights into actors’ positions, strategies and alliances. They significantly influence local and national practices and views related to cultural property debates. What can be gained from a deep analysis of the communicative patterns and strategies that actors engage in – the entailing text and talk of negotiations – is a better understanding of the process itself: how do different actors argue, what kind of strategies and rhetorics do they use, to which instruments and institutions do they refer, and in what way do actors react to each other? An analysis of communicative interactions contributes to the question of how international negotiations work. The analytic inclusion of sociolinguistic practices allows insights into positions, strategies, and perspectives pertaining to cultural property. By looking at not only what actors say, but also at how and in what contexts they do so, it is possible to make more accurate statements about their positions and perceptions in cultural property debates. As these communicative interactions influence outcomes considerably, an approach from linguistic anthropology is not only beneficial for an understanding of specific negotiations, but also for the analysis of broader cultural property issues.

Natur und Gesellschaft – Perspektiven der interdisziplinären Umweltgeschichte

Umweltgeschichte hat sich zu einem bedeutenden Themenfeld historischer Forschung entwickelt. Die Betrachtung vergangener Mensch-Umwelt-Interaktionen kann zum Verständnis heutiger Wechselwirkungen beitragen und Orientierungswissen für aktuelle gesellschaftliche und politische Umwelt-Debatten bereitstellen. Die Einrichtung des DFG-Graduiertenkollegs 1024 „Interdisziplinäre Umweltgeschichte. Naturale Umwelt und gesellschaftliches Handeln in Mitteleuropa“ an der Georg-August-Universität Göttingen 2004 war ein wichtiger Schritt zur Etablierung der Umweltgeschichte in der deutschen Forschungslandschaft. Kennzeichnend für die Göttinger Forschungen war stets der interdisziplinäre Ansatz, welcher naturwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Forschungsmethoden und Forschungsfragen zu verbinden versucht. Nach neunjähriger Förderzeit beendete das Kolleg im Jahr 2013 seine Arbeit. Der vorliegende Band enthält Beiträge des Abschlussworkshops. Unter den Themenkomplexen „Die Umwelt erfassen“, „Die Umwelt planen“ und „Der Umwelt widerstehen“ geben die Autoren anhand ausgewählter Fallstudien Einblicke in einige der erreichten Forschungsergebnisse des Graduiertenkollegs.

Natur Als Grenzerfahrung – Europäische Perspektiven Der Mensch-Natur-Beziehung in Mittelalter Und Neuzeit: Ressourcennutzung, Entdeckungen, Naturkatastrophen

The book presents the results of a conference at the DFG Graduate College on “Interdiscipline History of Ecology” held in December, 2008. Nature has always been a definite factor for man as well as for societies, and in spite of many attempts to expand his sphere man has had to submit to nature in the face of catastrophies or the limitations of resources. The book comprises scientific and cultural history articles on mediaeval and modern ages, reflecting in a broad spectrum the topic nature as a borderland.

National Reconviction Statistics and Studies in Europe = Nationale Rückfallstatistiken und -untersuchungen in Europa

Recidivism belongs to the main categories of criminology, crime policy and criminal justice. If the target of preventing offenders from reoffending is taken seriously crime policy should be measured by success of certain penal sanctions in terms of relapses. Also institutions that deal directly with crime and offenders need to get basic information on the consequences of their actions; particularly general knowledge about offender groups at risk of reoffending. All these are reasons why representative recidivism studies are needed. Meanwhile a lot of European countries gather systematic and comprehensive information on recidivism, periodically and on a national level. This volume presents an exemplary collection of such endeavors: Austria, Estonia, France, Germany, Switzerland and a comparative study of England and Wales, the Netherlands and Scotland.

Mystik- Metapher- Bild – Beiträge des VII. Makarios-Symposiums Göttingen 2007

German and Finnish theologians discuss the basic questions of Christian mysticism based on authors from the Orient. These authors from the Iraqi-Iranian sphere (Aphrahat the Persian manner, Babai the Great, St. Hierotheos, Isaac of Nineveh, Makarios), play a crucial role in the field of Christian-Oriental mysticism. At the same time they take contributions also beyond this geographic area and go to the mysticism in the German context after Luther (Brandt, Kant) and provide a review, a critical voice to the concept of mysticism and its positioning in the German theology.

Musiker und ihr vokales Repertoire – Untersuchungen zu Inhalt und Organisation von Musikerberufen und Liedgattungen in altbabylonischer Zeit

Musik ist ein wesentlicher Bestandteil geistig-kulturellen Erbes moderner wie antiker Hochkulturen. Die Musik Mesopotamiens und benachbarter Gebiete ist gerade im letzten Jahrzehnt immer mehr in den Fokus wissenschaftlichen Interesses gerückt worden. Es faszinieren in gleicher Weise klanglich-schöpferische Spezifika wie auch inhaltlich-funktionale und strukturelle Hintergründe zur Ausführung von Musik. Die Tätigkeitsfelder von Musikern, ihr Einflussbereich an Tempel oder Palast aber auch ihr öffentliches Ansehen sind in Hunderten von Briefen, Urkunden sowie literarischen Texten dokumentiert. Zudem ist uns auch der Wortlaut von Liedern und Gesängen erhalten geblieben, die professionelle Sänger zu unterschiedlichen Anlässen zu Gehör brachten. Zum Genuss ihrer hoch spezialisierten Vortragskunst kamen vor allem Götter und Könige, deren Wohlwollen sie mit ihrem süßen Gesang zu sichern wussten. Die vorliegende Studie setzt den Schwerpunkt in ebendiesem Bereich an, wobei der zeitliche und geographische Rahmen durch das Babylonien des 19. bis 16. Jahrhunderts v.Chr., der altbabylonischen Zeit gebildet wird. Die überwiegend aus schriftlichen Quellen gewonnenen Daten zeichnen ein genaues Bild von der institutionellen wie auch privaten Organisation von Musik. Auch wenn die originalen Musikklänge der Babylonier für immer verklungen sind, so werden doch bedeutende Details zur vokalen Aufführungspraxis bekannt, die eine Annäherung an den Ursprung möglich machen. Die Reihe “Göttinger Beiträge zun Alten Orient” setzt die erfolgreichen “Göttinger Arbeitshefte zur Altorientalischen Literatur” fort. Die Reihe wird vom Seminar für Altorientalistik der Georg-August-Universität Göttingen herausgegeben und behandelt die Erschließung und Deutung der reichhaltigen Schriftdenkmäler in akkadischer oder sumerischer Sprache aus der Zeit von ca. 3100 – 500 v. Chr.

Bilderbuch – Lesebuch – Künstlerbuch: Elsa Beskows Ästhetik des Materiellen

Das Werk der schwedischen Buchkünstlerin Elsa Beskow (1874-1953) wird erstmals auf seine materiellen Aspekte (wie Papier, Formate, Paratexte und Farbe) hin untersucht. Dabei wird – aufgrund der Gestaltung der Bücher – nach einer eigenen Lese- und Schreibpädagogik der Künstlerin gefragt. Das Thema des Lesens und Schreibens wird in einen (kunst)-historischen Kontext eingebettet und mit internationalen Bildungsbestrebungen verglichen. Im Fokus der Untersuchung stehen ausgewählte Bilder- sowie ihre Lesebücher, die für die schwedische Volksschule gestaltet wurden. Die Studie richtet sich an Fachpersonen (Skandinavistinnen und Kunsthistoriker), aber auch an pädagogische Fachpersonen, welche die Bilderbücher für den Unterricht anwenden (Kindergarten/Unterstufe). Allgemein zeigt die Untersuchung auf, dass der Gestaltung/Materialität von Büchern sowohl beim Lesen und Schreiben Lernen wie auch in einer ästhetischen Auffassung eine bedeutende Rolle zukommt.

Musikalischer Humor als ästhetische Distanz?

Humor ist leichter definierbar über (subjektive) Reaktionen des Hörers als musikimmanent (objektiv). Soziokulturelle Vorgaben wie Zeitgeist, Bildung, Erwartungshaltung und musikalische Sozialisation sind bedingende Faktoren des Hörprozesses, sie reichen jedoch nicht aus, das Phänomen musikalischen Humors zu erklären. Weiterführend ist zu fragen, wo, wann, warum und wieso musikalische Ereignisse überhaupt zum Lachen oder Schmunzeln anregen oder nicht. Sind dem Komponisten und/oder Hörer die Traditionen, Regeln, Normen bestimmter Musiken oder Musikkulturen nicht geläufig, wird er über Humor auslösende Verletzungen, Brüche, geistreiche Anspielungen u. a. m. kaum lachen können, da raffinierte Spielformen des Komischen auch Kritik an ästhetischen Konventionen sind, die sich dynamisch, rhythmisch, tempomäßig, harmonisch, melodisch, satztechnisch, formal oder instrumental artikulieren. Bildungskonzepte sollten also Voraussetzungen bereitstellen, die es Schülern, Kindern, Senioren oder Musiklaien ermöglichen, musikalischen Humor als intellektuelle und/oder emotionale Bereicherung erfahren zu können. Die in dieser Publikation vereinten Studien reflektieren Zugänge zu unterschiedlichen Musikwerken, Definitionen und Spieltechniken, auch zu jener Ausnahmeliteratur, welche musikalischen Humor als ästhetische Distanz zu realisieren vermochte.

Musik – Politik – Identität Band 3

Music always mirrors and acts as a focal point for social paradigms and discourses surrounding political and national identity. The essays in this volume combine contributions on historical and present-day questions about the relationship between politics and musical creativity. The first part concentrates on musical identity and political reality, discussing ideological values in musical discourses.The second part deals with (musical) constructions, drawing on diverse national connections within our own and foreign identity.

Mobiles Internet im Unternehmenskontext – Webtechnologien als technische Basis für Geschäftsanwendungen auf mobilen Endgeräten

The mobile Internet – understood as the usage of Internet services and protocols over wireless networks – is a technology which can be of beneficial use in companies. So far and in contrast to the use by private customers this area is still under development, which can be explained through the special conditions of IT-implementation in enterprises. Stefan Christmann therefore analyzes usage potentials and challenges of this technology and describes technical solutions to enable the application of mobile Internet in enterprises and to make it more economical. In the area of application development, the book focuses on an operating system independent programming with web technologies, which eliminates the need for multiple development processes.

Mittelalterliche Eliten und Kulturtransfer östlich der Elbe – interdisziplinäre Beiträge zu Archäologie und Geschichte im mittelalterlichen Ostmitteleuropa

The different written and archaeological sources give a very heterogeneous picture of the social and religious structures in Eastern Middle Europe. Recent developments in modern archaeological and historical research have shown new approaches to the analysis of elites. In every society there is a leading minority, who cumulates both wealth and prestige and is characterized by an elevated social rank, reputation and acceptance. An external marker of these elites is especially the superregional transfer of certain items, but also of the culturally encoded value systems. The present study asks whether this notion of cultural transfer, developed in the context of modern history, can be applied as well to the study of mutual influences between the elites of medieval Western and Eastern Middle Europe. It also raises the question if this terminology is equally useful for the analysis of written and material sources, and to what extent it might open a new perspective on the rich but as yet often unexplored history of the lands east of the Elbe river.

Mission im kolonialen Umfeld – Deutsche protestantische Missionsgesellschaften in Deutsch-Ostafrika

Mit der Ausrufung Deutsch-Ostafrikas zur Kronkolonie des deutschen Kaiserreiches 1891 begann ein weiteres Kapitel seiner offiziellen Kolonialgeschichte. Inwieweit deutsche protestantische Missionsgesellschaften „kolonialbegeistert“ das neuerrungene „deutsche“ Gebiet, das sich in etwa mit der Fläche des heutigen Tansanias deckt, als neues Missionsfeld für ihre Missionstätigkeit in Anspruch genommen haben, ist Gegenstand dieses Buches. Die Erarbeitung dieser Thematik erfolgte aus kritischer, religions–wissenschaftlicher, nicht aber missionstheologischer Perspektive.

Metamorphosen in inneren Räumen – Video- und Performancearbeiten der Künstlerin Ulrike Rosenbach

Das Ouevre der international renommierten Künstlerin Ulrike Rosenbach ist facettenreich. Sie arbeitet hauptsächlich mit dem Medium Video, hat während der vergangenen vier Jahrzehnte ihres Schaffens zahlreiche Performances aufgeführt. Bereits Anfang der 1970er Jahre entwickelte sie ihre spezifische Form der Videoperformance. Auch gehören Fotografien und Zeichnungen zum weiterhin wachsenden Werkkonvolut. Die vorliegende Untersuchung zu ihrem künstlerischen Wirken fokussiert auf ikonographische Fragestellungen. Dabei werden besonders die Videound Performancearbeiten der Künstlerin in den Blick genommen, die an der Düsseldorfer Akademie studierte und bei Joseph Beuys Meisterschülerin war. Wenn Ulrike Rosenbach bisher hauptsächlich als feministische Künstlerin rezipiert wurde, so sind ihre frühen Arbeiten sicherlich durch feministische Fragestellungen und Motive bestimmt, doch verändern sich ihre Themen im Folgenden sukzessive. Zunehmend treten allgemeinmenschliche Fragestellungen in den Mittelpunkt ihres Schaffens und ihr Werk ist geprägt durch eine spezifische Bildsprache, die in eine Semantisierung der Materialien mündet. Zu dieser künstlerischen Welt bietet diese Analyse einen fundierten Zugang.

Metadata for semantic and social applications
DC- 2008 Berlin – Proceedings of the 8. International conference on Dublin Core and Metadata Applications

Metadata is a key aspect of our evolving infrastructure for information management, social computing, and scientific collaboration. DC-2008 will focus on metadata challenges, solutions, and innovation in initiatives and activities underlying semantic and social applications. Metadata is part of the fabric of social computing, which includes the use of wikis, blogs, and tagging for collaboration and participation. Metadata also underlies the development of semantic applications, and the Semantic Web — the representation and integration of multimedia knowledge structures on the basis of semantic models. These two trends flow together in applications such as Wikipedia, where authors collectively create structured information that can be extracted and used to enhance access to and use of information sources. Recent discussion has focused on how existing bibliographic standards can be expressed as Semantic Web vocabularies to facilitate the ingration of library and cultural heritage data with other types of data. Harnessing the efforts of content providers and end-users to link, tag, edit, and describe their information in interoperable ways (”participatory metadata”) is a key step towards providing knowledge environments that are scalable, self-correcting, and evolvable. DC-2008 will explore conceptual and practical issues in the development and deployment of semantic and social applications to meet the needs of specific communities of practice.

Mensch-Technik-Interaktion in medikalisierten Alltagen

Increasing mechanization is profoundly changing our social areas of life as well as cultural orders and knowledge systems. Concepts of health and illness are also permeated by such technology. A variety of communication techniques are used in the medicalized everyday life: new biotechnologies are combining with home and life techniques; for a long time, a digital self-measurement market has been developed by application techniques; such as, Smartphones, data glasses and Smartwatches. In the meantime, it is easier and faster to operate medical devices and systems. In addition, the data obtained can be exchanged and analyzed faster and faster. A so-called assisted health technology and new information and communication options make the interface between human and machine blurred. The anthology addresses fundamental social, cultural and ethical questions of human-technology interaction and, from a cultural and social scientific research perspective, addresses the question of how technology alters everyday life, cultural orders and knowledge systems.

Mensch-Natur-Wechselwirkungen in der Vormoderne – Beiträge zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Umweltgeschichte

Die Umweltgeschichte hat sich seit ihren Anfängen in den 1970er Jahren zu einer etablierten und erfolgreichen Forschungsrichtung entwickelt. Trat in diesem notwendigerweise interdisziplinären Feld zunächst vor allem die Neuere Geschichte als geisteswissenschaftlicher Partner der naturwissenschaftlichen Fächer auf, so hat sich die Medävistik erst mit einer gewissen Verzögerung umwelthistorischen Themen zugewandt. Obwohl inzwischen diverse Forschungsprojekte den Fokus (auch) auf mittelalterliche Quellen und Daten setzen, sind umwelthistorische Inhalte in der universitären Lehre der Mediävistik noch immer relativ rar. Deshalb haben sich Studierende der Mittelalterlichen Geschichte im Rahmen eines Projektseminars das Ziel gesetzt, in zwei interdisziplinär besetzten Workshops die Potentiale der Mediävistik für umwelthistorische Analysen auszuloten. Dieser Sammelband vereinigt zwölf Workshop-Beiträge — sowohl von namhaften deutschen Umwelthistorikern als auch von Studierenden — zu methodischen und inhaltlichen Aspekten mittelalterlicher Umweltgeschichte.

… Mein Acker Ist Die Zeit: Aufsätze Zur Umweltgeschichte

A collection of papers, articles, and essays written in the past decade by the well-known German environmental historian.

50 Jahre Skandinavistik in der Schweiz: Eine kurze Geschichte der Abteilungen für Nordische Philologie an der Universität Basel und der Universität Zürich 1968-2018

Im Jahr 1968 richteten die Universitäten Basel und Zürich ein gemeinsames Ordinariat für Nordische Philologie ein. Themen der nordischen Sprachen und Literaturen hatten zwar bereits früher an Schweizer Universitäten im Rahmen der Germanistik und Anglistik zum Lehrplan gehört. Aber erst mit der Schaffung eines Lehrstuhls und zweier nordistischer Abteilungen wurde es möglich, Nordistik bzw. Skandinavistik als Fach zu studieren. Die vorliegende Publikation stellt die für kleine Fächer paradigmatische Geschichte der Schweizer Nordistik der letzten fünfzig Jahre in den Grundzügen dar. Beschrieben werden in knapper Form die Vorgeschichte seit dem 19. Jahrhundert und die Hintergründe, die zur Errichtung der beiden Abteilungen führten, sowie schwerpunktmäßig der Verlauf nordischer Studien von räumlich beengten und personell bescheidenen Anfängen bis zu den neuesten, dynamischen Aktivitäten in Forschung und Lehre. Kürzere Texte von ehemaligen Studierenden und Mitarbeitenden und zahlreiche Abbildungen ergänzen die Darstellung.

Augmented Reality: Reflections on its Contribution to Knowledge Formation

There is at present no publication specifically dedicated to analyzing the philosophical implications of augmented reality. Applications cover diverse fields like psychopathology and education, implications concern issues as diverse as negative knowledge, group cognition, the internet of things, and ontological issues, among others. In this way, it is intended not only to generate answers, but also, to draw attention to new problems that arise with the diffusion of augmented reality. In order to contemplate these problems from diverse perspectives, the authors are from a variety of fields – philosophy, computer sciences, education, psychology, and many more. Accordingly, the volume offers varied and interesting contributions which are of interest to professionals from multiple disciplines.

Maternal-child health – interdisciplinary aspects within the perspective of global health

Maternal-Child Health is one of the greatest challenges the world has to cope with today. Every year, thousands of women, newborns and children die unnecessarily, particularly in resource-poor settings. There is a great disparity caused by food insecurity and hunger, environmental health risks, sanitation challenges, cultural barriers and non-accessibility to diagnosis and treatment. “Maternal-Child Health: Interdisciplinary Aspects within the Perspective of Global Health” addresses these issues. The contributions of this book are based on the ONE HEALTH concept by focusing on infectious and non-communicable diseases and to present interdisciplinary views from more than 60 authors who come from 14 countries. The aim is to shape our understanding on Maternal-Child Health Solutions by looking at > agricultural and environmental > economic, social and theological > biomedical and nutritional > clinical human and veterinary as well as > epidemiology and > public health expertise. The Göttingen International Health Network is corresponding to a variety of different geographic regions and programs to improve global health perspective and health of the most vulnerable: mothers and their children.

Märchenadaptionen in Romanen und Novellen von Christoph Martin Wieland zu Thomas Mann – Eine exemplarische Untersuchung

This work deals with intertextual theories and investigates narrative texts (by Wieland, Novalis, Chamisso, Storm, Andersen and Thomas Mann) from the Enlightenment of the 18th century to Classical Modernism of the early 20th century. In addition to the fairytale requisites, the less obvious fairytale-like text structures, which show a connection between different literary genres (novella/novel and fairytale) and a confrontation between the fairytale-like and the fictitious-realistic, will also be examined. The relationship between the writing process of fairytale adaptation and literary modernity – a literary modernity that reflects a social modernity characterized by its social ambivalence and plurality (modernity as a macro epoch after Anke Lohmeier and Dirk von Petersdorff) – will be shown. The six narrative texts – Die Abentheuer des Don Sylvio von Rosalva, Die Lehrlinge zu Sais, Peter Schlemihls wundersame Geschichte, Der Schimmelreiter, Peer im Glück (as an excursion and outlook into contemporary European literature) and Königliche Hoheit – with their diversity of layers of meaning are regarded as modern narrative texts and represent various milestones in the development of the concept of modernity.

Ludwig Prandtl – ein Lebensbild ; Erinnerungen, Dokumente

Mit der Berufung Ludwig Prandtls als Professor für Angewandte Mechanik wurde die kleine Universitätsstadt Göttingen im Jahr 1904 zur Wiege der modernen Strömungsmechanik und Aerodynamik. Prandtl begründete hier nicht nur mit der Aerodynamischen Versuchsanstalt (AVA) und dem Kaiser- Wilhelm-Institut für Strömungsforschung zwei Forschungseinrichtungen von Weltrang, sondern auch mit der so genannten »Göttinger Schule« eine außergewöhnlich fruchtbare wissenschaftliche Denkweise, die sich durch eine eigentümliche Balance von physikalischer Intuition und mathematischer Exaktheit auszeichnet. Die wissenschaftliche Methode Prandtls und seiner Schüler hat ihren Niederschlag in zahlreichen Dissertationen, Monographien und Lehrbüchern gefunden, die mittlerweile als klassisch gelten und damit zum Grundbestand der Strömungslehre gehören. Doch viele dieser Publikationen sind seit langer Zeit nicht mehr verfügbar. Die Reihe »Göttinger Klassiker der Strömungsmechanik« stellt deshalb ausgewählte Publikationen, die der Göttinger Schule um Ludwig Prandtl zuzurechnen sind oder in einem gewissen historischen Bezug dazu stehen, wieder zur Verfügung. Die sehr persönliche Biografie Ludwig Prandtls, zusammengestellt von seiner jüngeren Tochter Johanna Vogel-Prandtl, wird durch zahlreiche Fotos aus Prandtls Arbeits- und Privatleben ergänzt. Sie rundet das Bild des Gründungsvaters der modernen Strömungsmechanik ab, dessen wissenschaftliche Bedeutung bis auf den heutigen Tag nachwirkt.

Ludwig Prandtl – A personal biography drawn from memories and correspondence

When Ludwig Prandtl took up the Chair of Applied Mechanics at Göttingen University in 1904, the small university town became the cradle of modern fluid mechanics and aerodynamics. Not only did Prandtl found two research institutions of worldwide renown, the Aerodynamische Versuchsanstalt (AVA) and the Kaiser-Wilhelm-Institut für Strömungsforschung, but with the so-called ‘Göttingen School’ he also established an exceptionally fertile line of scientific thinking, unique for its special balance of intuition for physics and mathematical precision. The scientific methods developed by Prandtl and his pupils are manifested in numerous dissertations, monographs and textbooks that now rate as classics and hence belong to the fundamental works on fluid mechanics. Yet many of these publications have long been out of print and inaccessible for study. The series Göttinger Klassiker der Strömungsmechanik is thus making available selected publications that emerged from Ludwig Prandtl’s ‘Göttingen School’ or stand in a particular historical relationship to it. This highly personal biography of Ludwig Prandtl compiled by his daughter, Johanna Vogel-Prandtl, is complemented by numerous photographs depicting Prandtl’s working and private life. It completes the picture of the founding father of modern fluid mechanics whose scientific importance continues to resonate to this day.

Literatur – Universalie und Kulturenspezifikum – Beiträge der Sektion “Literatur und Kultur” der Internationalen Deutschlehrertagung Weimar-Jena 2009

The debate on universals has been stimulated by advances in cultural studies and the humanities in general. Considering literature as a universal feature that can be found in any culture, the question is: a) what are the characteristics of literature as an anthropological constant? b) which specific occurrences of literature can be found in different times, cultures and languages – and how is it possible to compare them? c) How has literature been able to mediate over time between different cultures and their often opposing concepts? The wide field of literature transgressing and bridging borders comes into play here, e.g. translations, multilingual and “intercultural” literatures, travel journals and ethnographic interpretations. The main part of the anthology highlights the interplay of cultural impregnation and a universal motivation to express oneself by means of literature – by theoretical approaches as well as by studies with a view on German literature from the outside and/or a focus on the representation of the world in German literary texts. The closing chapter, “intercultural text workshop” enables the reader to gain insight into an ever more important feature of present-day literature: texts from authors who deliberately opted for German as their literary language – Marica Bodrožić, Tzveta Sofronieva, Yoko Tawada, José F.A. Oliver and Ilija Trojanow

The law in the information and risk society

The information and risk society poses a new challenge for the law in all its fragments. Modern media communication and technologies increase people’s prosperity while stating new risks with not uncommonly devastating crisis-potential: The banking crisis, the safety net for the euro zone and the nuclear incident in Fukushima are only the latest forms of those specific modern common dangers which the law is facing – in many cases due to it’s domestically limited validity – not or not sufficiently prepared. In order to promote the international dialog within the jurisprudence there was a conference in October 2010 held by the faculty of law of the Georg-August-Universität, supported by the chair of GAU, together with the faculty of Seoul National University School of Law discussing main issues of law in a modern information and risk society. With this volume the results of this convention shall be made accessible to everybody interested. Thereby it illustrates not only the variety of new issues and aspects, but also reveals that this can only be the beginning on the way to a deeper understanding of the complex correlations. Volume 10 in the series „Göttinger Juristische Schriften“ The series is published by the Faculty of Law of the Georg-August-Universität Göttingen und makes events at the faculty publicly available.

Lange Jugendstrafen bei jugendlichen und heranwachsenden Gewalt- und Sexualstraftätern – Eine Untersuchung des spezialpräventiven Charakters des (Jugend-)Strafvollzugs

The present work examines the execution of long youth penalties amongst juvenile and adolescent offenders convicted of violent and sexual crimes. To investigate the intention of the penal system, which lies in the social re-integration of prisoners to avoid further criminal behavior, different aspects like education, care, treatment, day-release and release preparation regarding young inmates were examined in detail. For this purpose, records obtained from Bundeszentralregister (Federal Central Criminal Register) as well as prison files of relevant offenders that were released from prison between 2002 and 2007 after completing a youth penalty of more than five years were evaluated. In addition, ministerial administrative provisions as well as a survey in penal institutions were used to analyze the current situation in prison.

Landnutzungswandel in Mitteleuropa – Forschungsgegenstand und methodische Annäherung an die historische Landschaftsanalyse

„Annäherung an die historische Landschaftsanalyse“ – lautete das Thema eines Workshops, der am 16. und 17. Februar 2011 im Rahmen des „Graduiertenkollegs Interdisziplinäre Umweltgeschichte“ in Göttingen stattfand und dessen Beiträge nun in diesem Sammelband erscheinen. In acht Beiträgen wird die Vielschichtigkeit des Themenkomplexes und die Bedeutung für den Natur- und Landschaftsschutz deutlich.

Lampedusa in Hamburg – Wie ein Protest die Stadt bewegte. Eine Ethnografie

Lampedusa in Hamburg: Im Mai 2013 gingen über 300 Migrant_innen auf Hamburgs Straßen, um ihre Rechte einzufordern und ihre zwangsweise Rückführung nach Italien zu verhindern. Ihr Protest versetzte die Stadt, ihre Bürger_innen, ihre Debatten und Grenzen in Bewegung. Die Protestierenden machten die europäische Migrationspolitik und ihr Scheitern sichtbar und stellten bestehende Konzepte von Bürgerschaft grundsätzlich infrage. Vor allem aber überraschten sie durch ihr Handeln als Bürger_innen Europas – ein Handeln, das in gängigen Bildern von leidenden, an den Rand gedrängten Migrant_innen nicht vorgesehen ist. Birgit Niess begleitet in dieser Ethnografie den Alltag der beginnenden Protestbewegung und stellt dabei immer wieder die Perspektive der Lampedusa in Hamburg-Mitglieder in den Vordergrund. Wie sah ihr Alltag in der Warteschleife aus? Welche Bündnisse und welche Brüche entstanden dort, wo sich die Protestbewegung und zivilgesellschaftliche Organisationen wie Kirchen und Gewerkschaften begegneten? Wie wurden hier Rechte verhandelt? Mit vielen Alltagserlebnissen, Begegnungen und Originaltönen zeichnet sie ein vielschichtiges, widersprüchliches Bild einer gleichermaßen dynamischen und brüchigen Bewegung, die sich eher mit Fragen als mit Antworten greifen lässt.

Kundenkenntnis im Handel – Ausprägungen, Herkunft und Wirkungen

Die Bedeutung der Kundenkenntnis für den Markterfolg der Anbieter ist unbestritten. Dennoch wissen wir wenig darüber, wie gut die Anbieter ihre Kunden kennen. Dies gilt auch für den Handel. Deshalb befasst sich die hier vorgelegte Publikation mit der Ausprägung der Kundenkenntnis im Handel, aber auch mit den Quellen und Determinanten dieser Kenntnis und mit ihren Auswirkungen auf der Anbieter- und auf der Kundenseite. Beachtung finden alle möglichen Quellen der Kundenkenntnis, vor allem aber die Kundenkontakte. Im Einzelnen werden nicht nur relevante Theorien bemüht, sondern auch erste, differenzierte Forschungsergebnisse zur Ausprägung der Kundenkenntnis, zu den Einflussfaktoren und den Auswirkungen dieser Kenntnis präsentiert. Folgerungen für die künftige Forschung und für das Wissensmanagement im Handel schließen das Werk ab.

Aging Experiments: Futures and Fantasies of Old Age

The sustained expansion of the life span and the attendant demographic changes in the West have fuelled the production of cultural texts that explore alternative representations of aging and old age. The contributors to this volume show how artists in science-fiction, fantasy and the avant-garde develop visions of late life transformation, improvisation and adaptation to new circumstances. The studies particularly focus on perspectives on aging that challenge the predominant narratives of decline as well as fantasies of eternal youth, as defined by neoliberal notions of health, able-bodiedness, agency, self-improvement, progress, plasticity and productivity.